St. Johannes Baptista Altenkessel

 

 

 



 

 

 

 

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

wir freuen uns Sie auf unserer Webseite begrüßen zu dürfen und wollen Ihnen hier einen Überblick über die Pfarreiengemeinschaft, ihre Einrichtungen und das Gemeindeleben geben.

Wir wünschen und hoffen, dass Sie darunter das finden was Sie suchen oder was Sie ansprechen wird.

Unsere Pfarreiengemeinschaft Altenkessel besteht aus den

beiden Pfarrgemeinden St. Barbara Klarenthal und St. Nikolaus Altenkessel.

Zu ihr gehören die ehemaligen Pfarrgemeinden:

St. Johannes Baptista Altenkessel

St. Michael Gersweiler

St. Bartholomäus Klarenthal

Herz-Mariä Ottenhausen

St. Elisabeth Rockershausen

Unsere Stadtteile liegen im Westen der Landeshauptstadt Saarbrücken, links und rechts der Saar und grenzen zum Teil direkt an Frankreich.

Zwei Autobahnausfahrten auf der A620, Gersweiler oder Klarenthal führen zu unserer Pfarreiengemeinschaft.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen.



 

Gesegnetes neues Jahr 2020

 



Geh deinen Weg inmitten von Lärm und Hast

und wisse, welchen Frieden dir die Stille schenken kann.

 

Steh mit allen auf gutem Fuß, wenn es geht,

aber gib dich selber nicht auf.

 

Sag eine Wahrheit ruhig und klar,

aber höre auch den anderen zu,

auch den Schwerfälligen und Unwissenden.

Auch sie haben ihre Geschichte.

 

Nimm den Ratschluss der Jahre mit Grazie

und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet.

 

Sei freundlich und sanft zu dir selbst.

du bist ein Kind der Schöpfung,

nicht weniger als die Bäume und Blumen es sind.

 

Lebe im Frieden mit Gott,

wie immer du ihn jetzt für dich begreifst

und was immer deine Mühen und Sehnsüchte sind.

 

Mit all ihrer Unruhe und ihren zerronnen Träumen,

die Welt ist immer noch schon.

 

Lebe sorgfältig!

Versuche glücklich zu sein.

 

Max Ehrmann (Lebensregel von Baltimore)





"In der Menschwerdung

hat Gott sein tiefstes Geheimnis offenbart:

Gottes Sohn wurde Mensch,

damit der Mensch

seine Heimat habe in Gott.“

 

Hildegard von Bingen


Liebe Schwestern und Brüder,

 

das diesjährige Titelbild unseres Pfarrbriefs zeigt das Weihnachtsfenster in unserer Pfarrkirche St. Johannes Baptista Altenkessel. Es ist keine klassische Krippendarstellung, wie sie uns vertraut ist. Vielmehr sitzt das neugeborene Jesuskind auf dem Schoß seiner Mutter Maria und wird von ihr gehalten. In der rechten Hand hält es wohl eine Blume in der Hand.

Vor dem Kind und seiner Mutter versammeln sich nicht wie gewohnt Hirten und Könige, sondern eine Familie, wie sie wohl zur Zeit der Herstellung des Fensters um 1950, üblich war: Vater, Mutter, Tochter und Sohn. Der Vater ist wohl Bergmann von Beruf, erkennbar an der Hacke und der Grubenlampe. Im Hintergrund erkennt man die Silhouette der Hüttenregion an der Saar.

Sowohl die Mutter als auch die beiden Kinder wenden sich aktiv dem Kind zu, das Mädchen faltet die Hände, die Mutter legt ihre Hand aufs Herz, der Junge geht sogar auf die Knie und streckt dem Jesuskind seine Hand entgegen, grad so als wolle es die Blume als Geschenk empfangen.

Ganz oben im Bildrand sind links und rechts je zwei Hände zu erkennen, sie könnten für die Engel stehen, die in der Heiligen Nacht die wahrhaft frohe und befreiende Botschaft zu den Hirten gebracht haben: „Heute ist euch der Heiland geboren!“

Diese Botschaft hat bis in unsere Zeit nichts von ihrer Kraft verloren, wenngleich auch viele Menschen sie nicht mehr hören oder hören wollen.

In der Tiefe unseres Herzens aber spüren wir, dass unser Leben nicht ganz, nicht heil ist, dass wir vielmehr angewiesen sind auf den Einen, der für uns Menschen und zu unserem Heil gekommen ist: Jesus Christus.

ER kommt mitten hinein in unsere Welt, in unseren Alltag, in unsere Arbeit, in unsere Familien, in unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, er kommt in unsere Stadt und in unsere Häuser.

Durch die Geburt Jesu ist die Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes sichtbar geworden. Die Rose, die das Jesuskind dem Jungen überreicht, ist ein sprechendes Zeichen für die Zusage Gottes an jeden Menschen:

„Ich liebe dich, du bist mir kostbar und einzigartig.“

Zum Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben, besonders aber auch unseren alten, einsamen und kranken Menschen, daher von Herzen, auch im Namen unseres Diakons Horst-Peter Rauguth und unserer Gemeindereferentin Marita Rings-Kleer, dass Sie sich öffnen für die Zusage der übergroßen Liebe Gottes und Ihre eigene Antwort geben können. Zugleich wünsche ich Ihnen, dass Sie durch die Liebe Gottes gestärkt, hineingehen können in das neue Jahr 2020.



 Ihr Pastoral-Team

der Pfarreiengemeinschaft Altenkessel-Klarenthal

wünscht Ihnen Gottes Segen!




 




Advent 2019

 

An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein,

der dasteht als Feldzeichen für die Völker;

die Nationen werden nach ihm fragen und seine Ruhe wird herrlich sein.




An jenem Tag wird der Herr von Neuem seine Hand erheben,

um den übrig gebliebenen Rest seines Volkes zurückzugewinnen.                

Er wird ein Feldzeichen für die Nationen aufrichten

und die Versprengten Israels zusammenbringen;

die Zerstreuten Judas wird er von den vier Enden der Erde sammeln.

Jesaja 11, 10-13



1.Advent:

 

Eine erste Kerze entzünden

Ausdruck der Sehnsucht

Lichtsein zu können für andere

im Entdecken des inneren Lichtes

das Gesicht eines jeden Menschen

sichtbar wird

 

Im Kerzenlicht

fasziniert vom Brennen der Flamme

die eigene Sehnsucht wahrnehmen

erfahren wie das Feuer verbindet

mit dem inneren Feuer in jedem Menschen

 

Im Kerzenschein

adventliche Menschen werden

die in ihrer Sehnsucht

das göttliche Licht erahnen

das zum Aufbruch ermutigt

und uns erfahren lässt

angesehen zu sein

 

Pierre Stutz



2.Advent:

 

Es treibt der Wind im Winterwalde

die Flockenherde wie ein Hirt,

und manche Tanne ahnt, wie balde

sie fromm und lichterheilig wird;

und lauscht hinaus. Den weißen Wegen

streckt sie die Zeige hin – bereit,

und wehrt dem Wind und wächst entgegen,

der einen Nacht der Herrlichkeit.

 

Rainer Maria Rilke



3. Advent:

Es leuchten drei Kerzen so hell mit ihrem Licht.

Gott hält sein Versprechen. Er vergisst uns nicht.

Lasst uns ihm vertrauen, hier und überall.

Zeichen seine Liebe, wird das Kind im Stall.

Alle Menschen warten hier und überall,

warten voller Hoffnung auf das Kind im Stall.

 

Rudolf Krenzer




4. Advent:

Manchmal des Nachts, wenn ich den Ofen schürte,

sah ich durch´s Fenster nah und weltenfern.

So jäh, als ob mich eine Hand berührte.

Den nie vorher gesehenen Stern.

 

Er sprang und zuckte grün im kalten Feuer –

So groß war nie ein Licht und kein Planet.

Mein Blick war blind davon und ungeheuer

Erschrak mein Herz, es fand nicht zum Gebet.

 

Hob dann die Lider ich, war er verschwunden.

War es ein Zeichen? War´s ein Ruf es Herrn?

Ich frage nicht. Doch hält mich tief gebunden,

der nie vorher gesehene Stern.

 

Carl Zuckmayer





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